Sterben in der Fremde e.V.

Vom Umgang mit Sterbenden, Tod und Trauer unterschiedlicher Kulturen.

die Idee

für einen neuen Verein wuchs nachdem meine Sterbebegleitung, die ich zehn Monate ehrenamtlich tätigte, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde. In den vielen Gesprächen darüber zeigte sich zunehmend die Notwendigkeit, dass es eine Weiterentwicklung von bestehenden Strukturen braucht. Hierzu ist es wichtig die interkulturelle Kompetenzentwicklung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu fördern, die im Kontakt mit sterbenden Menschen stehen. Ein besonderes Vereinsanliegen ist die Ergänzung der Willkommenkultur für Flüchtlinge und Migranten durch eine respektvolle Abschiedskultur, mit speziellem Augenmerk auf die Besonderheiten der verschiedenen Umgehensweisen in unterschiedlichen Religionen und Ländern.

Hier können Sie sich unseren Flyer anschauen:

Sterben in der Fremde

Kommentare

  1. Christine Schön sagt:

    In unserem Hospizverein Coburg haben wir auch die Erkenntnis gewonnen, dass wir mehr über Flüchtlinge und Migranten wissen müssen, um sie in Sterbe- und Trauerprozessen begleiten zu können. Wir sind dabei, uns in dieser Richtung weiter zu entwickeln und dankbar für Unterstützung.

  2. Dass immer mehr Menschen darüber nachdenken, ihre “letzte Heimat” in der “neuen Heimat” zu finden und damit ihren Platz in der multikulturellen globalen Gesellschaft finden wollen, zeigt, dass Integration in Deutschland auf einem ernsthaften Weg in die Transkulturalität angekommen ist, als konkrete Utopie symbolisiert im Bild von einem “bunten” Friedhof.
    Ich halte eine kultursensible Sterbebegleitung für eine der wirklich wichtigen menschlichen Herausforderungen in einer Gesellschaft, die bunt und weltoffen sein will.

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